Wann ist die beste Zeit, um meinen Garten zu öffnen?

  • Kommt drauf an, welche Menschen Sie ansprechen und erreichen möchten: Erfahrungsgemäß locken „ungewöhnliche Zeiten“ = zum Sonnenaufgang eher junge oder berufstätig an, während Ruheständler lieber bei Tageslicht teilnehmen. Klar, das sind lediglich Erfahrungsregeln, die von den berühmten Ausnahmen immer wieder bestätigt werden.
  • Sie können austesten, indem Sie Ihren Garten länger (einen halben oder ganzen Tag öffnen) oder indem Sie zu einer oder mehrenen kompakten Führung oder Aktion einladen, die dann eine, maximal zwei Stunden dauern kann.

Welche Aktionen könnten Menschen in meinen Garten locken?

  • Natürlich schon ‚mal Ihr Garten selber. Denken Sie daran, dass Gärten ja seehr unterschiedlich sein können. Deswegen ist es wichtig, dass Sie das Besondere an Ihrem Garten herausarbeiten und im Einladungstext beschreiben. So locken Sie die „richtigen“, besser: die „passenden“ Besucher an – und ersparen anderen eine Enttäuschung, weil diese sich für andere Gartenarten interessieren.
  • Gärten eignen sich für unterschiedliche Aktionen – je nach Größe, Stil und Lage: ein → Konzert oder ein → Fest, ein Pflanzenbestimmungs-Quiz oder ein → Gottesdienst, eine Diskussion (Philosophischer Garten des Akademos: → hier) oder eine Gartenzwerg-Ausstellung, ein Umgrabe-Wettbewerb oder … Schicken Sie uns gerne Idee als Anregung für andere Gartenbesitzer. Bitte entscheiden Sie, welche Aktion zu Ihnen und Ihrem Garten passt. Bitte prüfen Sie auch, wie Aufwand und Nutzen in gutem Verhältnis stehen.

Was ist (versicherungs)rechtlich zu beachten?

  • Stadtevents kümmert sich darum, dass die Menschen erfahren, welche Gärten wann und wo geöffnet sind. Daraus läßt sich kein Anspruch ableiten, dass ein Garten wirklich geöffnet ist oder ein Gartenbesucher ihn betreten dürfen.
  • Die Gartenbesitzer kümmern sich – wie sonst auch – darum, dass ihre Gartenbesucher sicher und zufrieden sind. Gartenbesitzer entscheiden als „Hausherren“ ihres Gartens, wen sie reinlassen; sie stehe auch dafür gerade, dass alles sicher ist (= Verkehrssicherungspflicht).
  • Gartenbesucher müssen – wie anderswo in der Öffentlichkeit auch – die „verkehrsübliche Sorgfalt“ walten lassen: Sie müssen erkennbaren Risiken und Gefahren aus dem Weg gehen, sie behalten auch die Aufsichtspflicht für Kinder oder Hilfsbedürftige.

Für weitere Fragen stehen wir gerne zur Verfügung: → hier